Das Bo-Kaap-Viertel in Kapstadt besticht durch seine leuchtend bunten Häuser und seine reiche Geschichte. Ursprünglich als „Malay Quarter“ bekannt, war es die Heimat freigelassener Sklaven aus Malaysia, Indonesien und anderen Ländern. Diese kulturelle Vielfalt prägt das Viertel bis heute. Ein Spaziergang durch die Kopfsteinpflasterstraßen führt an pastellfarbenen Fassaden vorbei, die nicht nur ein beliebtes Fotomotiv sind, sondern auch die Identität und den Stolz der Bewohner widerspiegeln. Das Bo-Kaap Museum gibt Einblicke in die Geschichte und Traditionen der Kap-Malaien, während zahlreiche Restaurants die aromatische kap-malaiische Küche servieren. Gerichte wie Bobotie und Samoosas laden zum kulinarischen Entdecken ein.