Mangroven sind einzigartige Küstenwälder, die in tropischen und subtropischen Regionen wachsen. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Ökosystem, indem sie Küstenlinien stabilisieren, Sturmfluten abmildern und als Lebensraum für zahlreiche Tierarten dienen. Besonders in Ländern wie Mauritius, Rodrigues, La Réunion und anderen Inseln des Indischen Ozeans sind Mangroven wichtige natürliche Schutzbarrieren gegen Erosion.
Diese salztoleranten Bäume und Sträucher wachsen in flachen, schlammigen Gewässern und bilden mit ihren Luftwurzeln ein dichtes Netzwerk, das kleinen Fischen, Krabben und Seevögeln Schutz bietet. Mangroven sind auch ein wichtiger CO2-Speicher, da sie große Mengen an Kohlenstoff binden und so zum Klimaschutz beitragen.
Besucher können Mangrovenwälder oft per Kajaktour, Bootsfahrt oder bei geführten Wanderungen erkunden. Besonders beeindruckend sind die Mangroven an der Nordküste von Mauritius oder in den geschützten Buchten von Rodrigues, wo die Natur unberührt bleibt.
Ihr Schutz ist von großer Bedeutung, da sie weltweit durch Abholzung und Küstenbebauung bedroht sind. Initiativen zur Wiederaufforstung helfen dabei, diese wertvollen Ökosysteme für kommende Generationen zu erhalten.